




Einen „Spezialauftrag“ hat das Berufsbildungswerk von der Stadt Burghausen angenommen: 50 Aschenbecher aus Metall, die an Verkehrsschildern und Laternenmasten im Stadtgebiet befestigt werden sollen. Die Aschenbecher werden aktuell kostenlos in der Ausbildungsstätte angefertigt – Material und Personalkosten werden vom BBiW übernommen. Damit unterstützt das Team die Aktion „Kippenfrei“ der Stadt Burghausen. Am Dienstag konnte sich Bürgermeister Florian Schneider ein Bild von den laufenden Arbeiten machen.
Bei der Aktion „Kippenfrei“ geht es nicht darum, den Menschen das Rauchen abzugewöhnen, sondern vielmehr darum, dass Raucher ihre Umwelt sauber halten und Zigarettenstummel nicht achtlos auf den Boden werfen sollen. Damit auch immer genügend Aschenbecher in Reichweite sind, sollen diese nun an zahlreichen Schildern und Laternenmasten in der Stadt angebracht werden. Dafür braucht es maßangefertigte Modelle. Die Lösung hierfür kommt vom BBiW.
Andreas Hechemer, Ausbilder im Bereich Metalltechnik, hat gemeinsam mit einem Team aus Ausbildern und Auszubildenden getüftelt, Baupläne und 3D-Modelle erstellt. Von der Stadt Burghausen habe man ein Muster bekommen, wie die künftigen Aschenbecher aussehen sollen. Anhand des Musters wurden die Behälter nach fertigungs- sowie verschleißtechnischen Gesichtspunkten und der praktischen Handhabbarkeit optimiert. Herausgekommen ist ein Aschenbecher, den Bürgermeister Florian Schneider für „ziemlich clever“ hält: Ein Vierkantrohr aus Metall, oben ein Deckel zum Öffnen, seitlich ein Schloss, mit dem sich der Boden aufschließen lässt und damit leicht zu entleeren ist. Beim Besichtigungstermin in der Lehrwerkstatt des BBiW erklärt Benedikt Stöger, Industriemechaniker-Azubi im dritten Lehrjahr
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