




Die Stadt Burghausen und die Wacker Chemie AG verbindet eine lange Geschichte. 111 gemeinsame Jahre – so lange gibt es WACKER – Seite an Seite, Hand in Hand. Zusammen haben sie Wohlstand erarbeitet und wichtige Themen für die Region vorangetrieben. Aber was viele nicht wissen dürften: Stadt und Chemiekonzern haben die gleiche Basis, den gleichen Rohstoff, auf dem ihre Geschichte gründet: Salz. Im Rahmen des Festjahrs der Stadt Burghausen zur ersten urkundlichen Erwähnung vor 1000 Jahren haben WACKER und Stadt zum verbindenden Thema Salz eine gemeinsame Ausstellung gestaltet. Zu sehen ist sie bis Ende Juli im ратуша.
Salz bestimmt schon seit Jahrhunderten die städtische Geschichte. Als eines der wichtigsten Handelsgüter im Mittelalter, diente es als Speisewürze und Konservierungsmittel. Nicht zuletzt das Salzprivileg Kaiser Ludwigs des Bayern brachte Burghausen Wohlstand – besagte es doch, dass das Halleiner Salz zwingend auf der Salzach transportiert und erst in Burghausen an Land gebracht werden durfte – ein Garant für entsprechende Mauteinnahmen. Salz war also der Rohstoff für Burghausens Reichtum. Doch Ende des 16. Jahrhunderts übernahmen die bayerischen Herzöge das Monopol. Der Reichtum versiegte, mit Burghausen ging es bergab. Zahlreiche Schreiben berichten von Existenzproblemen der Bürger. Ohne Salz kein Geld.
Im übertragenen Sinn ist Salz auch einer der Gründe für den Unternehmenserfolg der Wacker Chemie. Es ist einer von sechs Rohstoffen, auf denen nahezu die gesamte Produktpalette basiert – und das bis heute. So wird Salz benötigt, um daraus unter anderem Chlor herzustellen – ein unverzichtbarer Hilfsstoff bei der Herstellung von Kunststoffen wie PVC, der rund 3000 Einzelposten umfassenden Silikon-Produktpalette
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